3 Frauen im Finale beim 3. Weltcup in Budapest

Schlag auf Schlag ging es für unsere Athlet:innen im Weltcup weiter. Nur wenige Tage
nach dem Weltcup in Ankara waren unsere Athlet:innen in Budapest gefordert. Bei den
Frauen gingen Annika Zillekens, Janine Kohlmann und Rebecca Langrehr. Patrick
Dogue, Pele Uibel, Fabian Liebig und Christian Zillekens gingen bei den Männern an den
Start.
Zuerst waren die Frauen mit der Qualifikation an der Reihe. Rebecca Langrehr war in
Qualifikationsgruppe B die erste deutsche Starterin, die gefordert war. Nach 13 Siegen
im Fechten lag Rebecca auf Platz 14. Durch ihren 12. Platz im Schwimmen, ging die
Deutsche von Platz 16 in den Laser-Run. Sie musste einige Plätze gutmachen, um das
Halbfinale zu erreichen. In einem sehr engen Feld konnte sich Rebecca nach vorne
kämpfen und auf Platz 12 in das Halbfinale einziehen.
In Qualifikationsgruppe C gingen Annika und Janine beinahe im Gleichschritt in
Richtung Halbfinale. Beide gewannen 15 Gefechte (Platz 8 und Platz 12) und hatten
auch im Schwimmen eine ähnliche Zeit. Auf den Plätzen 10 (Janine) und 11 (Annika)
gingen sie mit einer Sekunde Unterschied in den Laser-Run. In diesem konnten sich
beide ihren Platz im Halbfinale sichern. Am Ende stand für Annika der 5. Platz zu Buche.
Janine wurde 11.
Bei den Männern machte Pele Uibel in Qualifikationsgruppe A den Anfang. 18 Siege im
Fechten und der daraus resultierende 5. Platz waren ein guter Start in den Wettkampf.
Durch seinen 23. Platz im Schwimmen büßte der Deutsche einige Punkte ein und
startete daher im Laser-Run von Position 10. In diesem verlor er einige Positionen. Am
Ende fehlten ihm 2 Sekunden für den Einzug in das Halbfinale. Er schied auf Platz 14
aus.
Fabian Liebig war nach seinem starken Ergebnis in Ankara auch wieder gefordert. Doch
schon im Fechten ließ er einige Punkte liegen. 13 Siege (Platz 17) waren kein guter Start
in seinen Wettkampf. Im Schwimmen konnte er zwar einige Punkte gutmachen, doch
von Platz 15 hatte er keine optimale Startposition für den Laser-Run. In der
abschließenden Disziplin gehörte Fabian zwar zu den schnellsten, jedoch fehlten ihm
am Ende etwa 4 Sekunden für den Einzug in das Halbfinale.
In Gruppe C gingen mit Patrick Dogue und Christian Zillekens gleich zwei deutsche
Männer an den Start. Patrick erwischte mit 16 Siegen im Fechten (Platz 10) den
besseren Start in die Qualifikation. Christian hatte nach 13 Siegen schon einen kleinen
Rückstand auf die Qualifikationsplätze. Und auch im Schwimmen war Patrick weiter
vorne zu finden als Christian. Daher hatte Patrick (Platz 7) auch eine komfortablere
Startposition als Christian (Platz 19). In diesem konnte Patrick allerdings nicht an seine
Leistung aus den ersten Disziplinen anknüpfen. Er verlor einige Plätze und schied
schlussendlich, mit 5 Sekunden Rückstand auf den 12. Platz, auf Position 14 aus. Ganz
anders sah es allerdings bei Christian aus. Mit der schnellsten Zeit in der
Qualifikationsgruppe verbesserte sich der Deutsche weit nach vorne. Platz 11 sicherte
ihm ein Platz im Halbfinale.
Weiter ging der Weltcup mit dem Halbfinale der Frauen. 24 Siege in der
Platzierungsrunde und weitere 4 Siege in der Bonusrunde waren ein hervorragender
Start für Rebecca Langrehr. Durch eine solide Leistung im Schwimmen, sicherte sich
Rebecca einen guten Startplatz für den Laser-Run. 3 Sekunden hinter der Führenden
ging Rebecca auf Position 2 in den Laser-Run. Sie gehörte mit ihrer Zeit zwar nicht zu
den schnellsten Athletinnen ihrer Gruppe, allerdings hatte sie sich in den Disziplinen
vorher einen Vorsprung erkämpft und konnte sie sich als Vierte souverän für Finale
qualifizieren.
Auch Janine (Platz 6) und Annika (Platz 12) hatten in Halbfinale B ordentliche
Ausgangspositionen nach der Platzierungsrunde. Im Schwimmen hatten beide, wie in
der Qualifikation, wieder ähnliche Zeiten. Durch den 7. Platz konnte sich Annika ein
wenig nach vorne schieben, während Janine auf dem 6. Platz in den Laser-Run ging.
Beide zeigten auch im Laser-Run eine tolle Leistung und konnten sich mit dem
Finaleinzug belohnen. Janine (5. Platz) und Annika (8. Platz) folgten Rebecca Langrehr in
das Finale. Damit konnten sich alle drei deutschen Frauen, die bei diesem Weltcup an
den Start gingen, auch für das Finale in Budapest qualifizieren.
Bei den Männern war Christian Zillekens in Halbfinale A der letzte verbliebene deutsche
Starter. Doch nach 10 Siegen (17. Platz) in der Platzierungsrunde hatte er schon früh
einen großen Rückstand auf die ersten neun Plätze, die den Finaleinzug bedeuten
würde. Auch im Schwimmen landete Christian auf Platz 17, wodurch er als 18. in den
Laser-Run startete. Wie schon in der Qualifikation zeigte er auch im Halbfinale wieder
eine starke Leistung im Laser-Run. Mit der schnellsten Zeit im Laser-Run, konnte er zwar
einige Positionen gutmachen, aber verpasste als 13. den Einzug in das Finale. Ihm
fehlten am Ende etwa 17 Sekunden auf den 9. Platz.
Im Finale der Frauen hatte Rebecca (4.Platz), durch ihr Ergebnis in der
Platzierungsrunde, die beste Ausgangsposition. Janine (11. Platz) und Annika (17. Platz)
waren weiter hinten zu finden. Im Reiten hatten sowohl Janine als auch Annika eine
Verweigerung und weitere Zeitstrafen. Durch die Positionen 15 (Janine) und 16 (Annika)
verloren beide viele Punkte auf ihre Konkurrentinnen. Rebecca konnte durch ihren 8.
Platz den Anschluss an die Führenden halten. Im Schwimmen wurde sie 15. Janine (8.
Platz) und Annika (11.Platz) waren im Schwimmen etwas weiter vorne zu finden, hatten
nach dem Schwimmen allerdings schon einen großen Rückstand auf die vorderen
Positionen. Auf den Positionen 4 (Rebecca), 13 (Janine) und 17 (Annika) gingen die drei
deutschen Frauen in den Laser-Run. Rebecca verlor im entscheidenden Laser-Run
einige Positionen und konnte ihre gute Ausgangslage nicht nutzen. Sie beendete den
Weltcup auf Platz 11. Auch Janine konnte sich im Laser-Run nicht nach vorne
verbessern. Sie beendete das Finale auf dem 14. Platz. Annika konnte zwar viele
Sekunden gutmachen, doch auch sie verbesserte sich nur um einen Platz nach vorne.
Auf Position 16 ging der Weltcup für sie zu Ende.

 

Redaktion: DVMF Presse

Foto: UIPM / Virág Buza