WM der Junior:innen in Szekesfehervar

Die Weltmeisterschaft der Junior:innen in Szekesfehervar waren ein harter Wettkampf mit 183 Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Darunter waren mit Miklos Rieger, Theo Wild, Thorben Gebhardt, Josefine Unterberger, Cansu Kurt, Nadja Farmand und Amaya El-Masri sieben deutsche Athlet:innen am Start, die sich gut behaupten konnten.

Allem voran Amaya El-Masri konnte bei der Weltmeisterschaft ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Sie machte nicht nur durch den Finaleinzug, sondern vor allem durch ihre Leistungen im OCR, auf sich aufmerksam. Sowohl im Halbfinale als auch im Finale war die junge deutsche Athletin die schnellste im Hindernisparcour. Nachdem sie die Qualifikation noch sehr souverän meisterte (4.Platz) und problemlos in das Halbfinale einzog, war dieses deutlich knapper. Doch dank einer überragenden Zeit im OCR und einer guten Leistung im Fechten, konnte sich Amaya auf dem 9. Platz für das Finale qualifizieren. Mit einer Zeit von 30,49 Sekunden war Amaya im Finale die schnellste Frau im OCR. In den anderen Disziplinen verlor sie zwar einige Punkte, landete am Ende aber auf einem tollen 17.Platz.

Auch ihre drei Teamkolleginnen Josefine Unterberger, Cansu Kurt und Nadja Farmand konnten sich in der Qualifikation durchsetzen und für das Halbfinale qualifizieren. Während Nadja Farmand und Canus Kurt tolle Leistungen im Fechten und im OCR zeigten, konnte Josefine Unterberger im abschließenden Laser-Run überzeugen. Mit der zweitschnellsten Zeit sicherte sich die deutsche ihr Ticket für das Halbfinale. Doch in einem starken Teilnehmerfeld war hier für die drei Frauen Schluss. In Qualifikationsgruppe B verpassten Nadja Farmand und Cansu Kurt den Einzug in das Finale auf den Plätzen 12 und 13. Josefine Unterberger, die in Halbfinale A mit Amaya El-Masri an den Start ging, zeigte wie schon in der Qualifikation eine tolle Leistung im Laser-Run. Leider war der Abstand nach vorne schon zu groß und so beendete sie das Halbfinale auf dem 15. Platz.

Für die drei deutschen Männer hingegen verlief die Qualifikation anders als man sich das gewünscht hatte. Mit Thorben Gebhardt und Theo Wild verpassten gleich zwei deutsche Athleten in Qualifikationsgruppe A den Einzug in das Halbfinale. Theo Wild gehörte im Fechten und im OCR zu den besten Athleten seiner Qualifikationsgruppe, verpasste aber genauso das Halbfinale wie Thorben Gebhardt, der tolle Leistungen im OCR und im Schwimmen zeigte. Auf den Positionen 17 (Thorben Gebhardt) und 19 (Theo Wild) war die WM schon in der Qualifikation für die beiden beendet. Einzig Miklos Rieger konnte sich in Gruppe C für das Halbfinale qualifizieren. Auch er konnte im Fechten und im OCR überzeugen und genügend Punkte für das Halbfinale sammeln.

In diesem zeigte der junge deutsche eine gute Leistung im Fechten (8.Platz), verlor in der Folge aber zu viele Punkte auf die internationale Konkurrenz. Er beendete das Halbfinale auf dem 17. Platz und schied als letzter deutscher Athlet aus dem Wettbewerb aus.