Silber und Bronze in Druskininkai
Während dem 19.08. und dem 23.08. waren unsere U19-Athlet:innen bei den Weltmeisterschaften im litauischen Druskininkai gefordert.
Mit Nadja Farmand, Amaya El-Masri, Charlotte Keister, Jennifer Block, Platon Iefremenko, Salim El-Masri und Thorben Gebhardt gingen insgesamt 7 deutsche Atlet:innen an den Start.
Im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld konnten sich alle 4 Frauen in der Qualifikation durchsetzen und für das Finale qualifizieren. Nach dem Fechten lagen Amaya El-Masri und Nadja Farmand auf den Plätzen 1 und 2. Charlotte Keister (21. Platz) und Jennifer Block (23. Platz) waren im hinteren Mittelfeld zu finden.
Auch im OCR konnte Amaya El-Masri überzeugen und ihre Führung verteidigen. Mit einer Zeit von 26,77 Sekunden war sie über 1 Sekunde schneller als die zweitschnellste Frau. Auch Nadja Farmand schien bis zum vorletzten Hindernis eine gute Zeit erreichen zu können, doch aufgrund einer fragwürdigen Entscheidung musste sie das Hindernis wiederholen und verlor somit viele Sekunden. Auch ein Protest des deutschen Teams hatte keinen Erfolg, wodurch Nadja Farmand viele Punkte auf die Konkurrenz verlor.
Während Amaya El-Masri als Führende in den finalen Laser-Run startete, ging Nadja Farmand mit 38 Sekunden auf dem 10. Platz in die letzte Disziplin. Charlotte Keister (18. Platz) und Jennifer Block (32. Platz) waren schon weiter hinten im Feld zu finden und hatten daher kaum noch Chancen auf eine Top-Platzierung. Amaya El-Masri konnte ihre Führungsposition zwar nicht halten, jedoch sicherte sich die deutsche, mit einer guten Leistung, die Bronzemedaille. Nach der Enttäuschung im OCR zeigte Nadja Farmand nochmal eine tolle Leistung und kam auf dem 6. Platz in das Ziel. Charlotte Keister kämpfte sich nach vorne und rundete das gute Mannschaftsergebnis auf dem 9. Platz ab. Auch deswegen sicherten die drei Frauen am Ende die Silbermedaille in der Mannschaftswertung, nur knapp hinter den Ägypterinnen. Jennifer Block beendete die Weltmeisterschaft auf dem 32. Platz.
Im Wettbewerb der Männer scheiterten Thorben Gebhardt (13. Platz) und Salim El-Masri (16. Platz) bereits in der Qualifikation, wodurch Platon Iefremenko als einziger deutscher Starter im Finale an den Start ging. Dieser setzte sich in seiner Gruppe als 12. durch und erreichte das Finale.
Nach dem Fechten lag er auf dem aussichtsreichen 7. Platz, welchen er nach einer Top-Leistung im OCR verbessern konnte. Mit einer Zeit von 23,14 Sekunden war er, wie schon Amaya El-Masri, über eine Sekunde schneller als der zweitschnellste Athlet. Obwohl er im Schwimmen (32. Platz) einige Punkte verlor, ging er mit 30 Sekunden Rückstand auf dem 6. Platz in den finalen Laser-Run. Leider konnte er sich hier nicht noch weiter nach vorne verbessern. Er beendete die Weltmeisterschaft auf dem 9. Platz.