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12 Medaillen bei Laser-Run-WM 2019 in Budapest

Viele zufriedene Gesichter gab es im deutschen Team bei den Weltmeisterschaften im Laser-Run. Diese wurden vom 6. bis 8. September parallel zu der WM im Modernen Fünfkampf in Budapest ausgetragen. Mit insgesamt zwölf Mal Edelmetall, darunter vier Titel, gelang der Nachwuchs- und Masters-Delegation ein erfolgreiches Abschneiden.

Am ersten Wettkampftag standen die Einzelentscheidungen der Frauen an. In der U17 trat der DVMF mit seinen erfolgreichsten Nachwuchsathletinnen im Modernen Fünfkampf an. Hier setzte sich Esther Fernández Donda in einer Zeit von 06:28.10 min vor Anastasia Malasenoka (LAT, 06:30.60 min) und Lili Basa (HUN, 06:50.30 min) durch und sicherte sich damit den Weltmeistertitel im Einzel. Antonija Vuletic verpasste das Podium um nur drei Sekunden und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz abfinden. Gemeinsam mit Fernández Donda und Lola Buß, die auf Platz acht ins Ziel kam, wurde sie aber mit der Goldmedaille im Team entschädigt (siehe Foto). Rosalie Hänel landete als vierte deutsche Starterin auf Rang 22.

Ein ähnliches Ergebnis brachte die U19-Konkurrenz – auch hier in starker Besetzung. Mit einem deutlichen Vorsprung von 30 Sekunden kam Annika Schneider (13:11.72 min) vor der Ungarin Eszter Kovacs ins Ziel. Dritte wurde Katsiaryna Etsina aus Weißrussland. Platz vier gehörte mit Julie Walser wiederum einer deutschen Athletin. Anastasia Einsiedler machte mit ihrem sechsten Platz das goldene Team-Resultat und die vierte Goldmedaille perfekt. Insgesamt schafften es auch alle weiteren deutschen Starterinnen – Carlotta Walser (10), Veronika Diederichs (12) und Annabell Gaszikowski (15) – in die Top 15.

Einen weiteren vierten Platz gab es obendrauf noch für die Juniorin Christina Schopper. Im Masters-Bereich konnte sich Emily Freund (60+) die Bronzemedaille sichern, während sich Dr. Barbara Oettinger (50+) wiederum mit dem vierten Platz begnügen musste. Ida Kameniscakova (30+) erreichte als 16. das Ziel.

Bei den männlichen Altersklassen am zweiten Wettkampftag startete mit Oliver Windt zunächst der jüngste deutsche Teilnehmer (U9). Er  erkämpfte sich in einer Hundertstel-Entscheidung den dritten Platz und damit Bronze gegen seinen portuiesischen Konkurrenten. In der U17 blieb Moritz Gutsche als einziger deutscher Starter mit Platz 18 etwas unter seinen Erwartungen und sortierte sich im Mittelfeld ein. In der U19 konnte sich Max Schaeffers einen guten sechsten Platz sichern und am Ende gemeinsam mit Marc Spletzer (9.) und Alexander Netz (14.) den Vizeweltmeistertitel im Team hinter Gastgeber Ungarn feiern. Maurice Curth belegte als vierter deutscher Starter Rang 20. Jan Kauffmann, der in der AK Junioren startete, tat es seinem Vereinskollegen vom SCC Berlin gleich und brachte die sechstschnellste Zeit ins Ziel. Mit Tim Knoche (16.) und Benjamin Hierl (20.) stand am Ende Platz fünf im Team auf dem Tableau. Der Deutsche Juniorenmeister im Fünfkampf, Fernand Mitterrand, wurde disqualifiziert, da er versehentlich auf die Scheiben eines Konkurrenten schoss.

In der Erwachsenen-Wertung gelang den deutschen Männern ein fünfter Platz als Team (18. Sebastian Windt; 22. Pierre Jander; 27. Philipp Frik). Bei den Masters 40+ zeigte Dirk Marco, der amtierende Europameister seiner AK, erneut sein Können und ließ sich Platz drei nicht nehmen. Gemeinsam mit Roland Bingeser (13.) und Daniel Curth (17.) gab es eine weitere Bronzemedaille im Team. In der AK 50+ taten es Marcus Schattner (5.), Gregor Olejarz (7.) und Hans-Joerg Kuck (14.) ihren Teamkollegen gleich und fanden sich nach einer starken Mannschaftsleistung auf dem Podium (Platz 3) wieder. Dr Kurt Tohermes sicherte sich als einziger deutscher Starter in der AK 60+ einen guten sechsten Platz.

Am Schlusstag standen die Mixed-Staffeln auf dem Programm. Als einziges Nachwuchs-Duo gingen Christina Schopper und Benjamin Hierl an den Start. Sie belegten Rang 7 in der Junioren-Kategorie. Zwei Bronzemedaillen gab es bei den Masters zu feiern; die Duos Oettinger/Schattner (50+) und Freund/Tohermes (60+) holten jeweils den dritten Rang. Ida Kameniscakova und Pierre Jander wurden 16. in der stark besetzten Senior-Wertung

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