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Platz 4: Schöneborn mit Top-Leistung im WM-Einzel

Lena Schöneborn (Bonn) hat im Einzelwettbewerb bei der WM in Warschau den vierten Platz belegt. In einer der vielleicht hochklassigsten Entscheidungen der letzten Jahre musste sich die 28-Jährige nur knapp der neuen Weltmeisterin Samantha Murray (Großbritannien) und den beiden Chinesinnen Qian Chen und Wanxia Liang geschlagen geben.

Die Olympiasiegerin von Peking und Europameisterin dieses Jahres mischte von Beginn an der Spitze des Feldes mit. Mit einer konzentrierten Vorstellung im Fechten (21 Siege/13 Niederlagen) sicherte sie sich 226 Punkte und Rang fünf zum Auftakt. Diesen hielt sie mit einer sehr guten Zeit über die 200-Meter-Schwimmdistanz (2:14,56min) und einem Ritt ohne Abwürfe (296 Punkte nach vier Zeitfehlern). Im Combined arbeitete sie sich durch eine starke Laufleistung an die vor ihr liegenden Konkurrenten heran, musste diese aber beim letzten Schießdurchgang und sechs Fehlschüssen ziehen lassen. Wie schon in der Staffel mit Annika Schleu (Berlin) stand am Ende der etwas undankbare vierte Platz zu Buche.

Murray feierte nach der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in London den größten Erfolg ihrer Karriere und erzielte im Schwimmen mit 2:03,84 Minuten sogar einen neuen Weltrekord über die Kurzbahn im Rahmen des Modernen Fünfkampfes.

Schöneborn war die einzige deutsche Starterin im Finale, nachdem Schleu, Janine Kohlmann (Potsdam) und Ronja Döring (Berlin) in der Qualifikation gescheitert waren. Schleu konnte den im Fechten erlittenen Rückstand nicht mehr aufholen, Kohlmann verlor viel Zeit beim letzten Schuss im Combined.

Im Finale der Männer vertritt der Potsdamer Stefan Köllner am Samstag die deutschen Farben.

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