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Nobis als Elfter mit besten WM-Karriereresultat

Alexander Nobis hat beim Einzel-Finale in Mexico City sein bestes WM-Resultat erreicht. Der Athlet von den Wasserfreunden Spandau belegte den 11. Rang. Patrick Dogue erreichte den 17. Platz, sein Bruder Marvin wurde 35.

Richtig freuen konnte sich Alexander Nobis im Ziel nicht über Platz 11. Als Fünfter in den Laser-Run gestartet überwog beim Berliner erst einmal die Enttäuschung. Anders als sonst konnte er seine Stärke in der Abschlussdisziplin nicht ausspielen und musste auf der Laufstrecke den schwierigen Bedingungen in der Höhenluft von Mexico City Tribut zollen. Dennoch: In einem unglaublich engen Wettkampf erzielte Nobis immerhin das beste Einzel-Ergebnis in seiner WM-Karriere. Nach einigen Auf und Abs in den letzten Jahren beweist der 28-Jährige, dass er zur Weltspitze im Modernen Fünfkampf zählt.

Gewohnt treffsicher hatte sich Nobis auf der Planche präsentiert. Mit 23 Siegen sortierte er sich auf Rang 3 im Zwischenklassement ein. Im Schwimmen erfüllte er mit 2:12,18 Minuten das Soll. Im Reiten erlaubte er sich zwei Abwürfe, davon einen am letzten Hindernis. Mit 282 Punkten konnte er aber auch zufrieden sein, denn viele Reiter hatten mit dem weichen Untergrund zu kämpfen.

Zweitbester Deutsche im Finale wurde Patrick Dogue auf Platz 17. Der Olympiasechste aus Potsdam war schwer in den Wettkampf gekommen, schloss das Fechten am Ende immerhin mit 16 Siegen (19 Niederlagen) sowie vier Erfolgen in der Bonusrunde ab. Drei Abwürfe im Reiten (278 Punkte) waren aber im engen Klassement etwas zu viel, um sich noch eine Aufholjagd in Richtung Top 10 zu starten.

Sein Bruder Marvin Dogue konnte nicht an seinen vierten Rang von der letztjährigen WM in Kairo anknüpfen. Schon im Fechten hatte er mit zwölf Siegen nicht sein Leistungsvermögen abrufen können. Das gelang ihm immerhin im Schwimmen, wo er mit einer Zeit von 2:09 Minuten sicher zufrieden sein konnte. Nach nur 257 Punkten im Reiten (eine Verweigerung und drei Abwürfe) musste sich der 22-Jährige endgültig von einem guten Ergebnis verabschieden.

In einer der spannendsten Entscheidungen der letzten Jahre setzte sich der Brite Jamie Cooke mit einem fulminanten Schlussspurt vor dem punktgleichen Franzosen Valentin Prades durch. Knapp dahinter sicherte sich der Olympiadritte Pavlo Tymoshchenko (Ukraine) die Bronzemedaille. Das deutsche Team belegte in der Mannschaftswertung den fünften Rang. Der vierte deutsche Starter Matthias Sandten war im Halbfinale gescheitert.

Ergebnisse:

1. Jamie Cooke (Großbritannien) 1435 Punkte, 2. Valentin Prades (Frankreich) 1435 Punkte; 3. Pavlo Tymoshchenko (Ukraine) 1429 Punkte … 11. Alexander Nobis (Wasserfreunde Spandau) 1406 Punkte … 17. Patrick Dogue (OSC Potsdam) 1392 Punkte … 35. Marvin Dogue (OSC Potsdam) 1321 Punkte.

ausgeschieden im Halbfinale: Matthias Sandten (SSF Bonn)

Alle Ergebnisse unter https://www.uipmworld.org/