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Liebig im WM-Finale – Deutsche Herren mit Pech am Schießstand

Fabian Liebig aus Potsdam hat sich für das Männer-Finale bei den Weltmeisterschaften in Berlin qualifiziert. Dem 21-Jährigen reichte der 14. Platz in seinem Halbfinale zum Weiterkommen. Ausgeschieden sind leider Matthias Sandten (Bonn), Patrick Dogue und Christian Zillekens (beide Potsdam).

Liebig zeigte einen konstanten Wettkampf und überzeugte insbesondere im Combined mit einer kämpferischen Vorstellung und der sechstbesten Leistung in seiner Gruppe. Mit 14 Siegen (210p) im Fechten und 2:06,37 Minuten über die 200-Meter-Schwimmdistanz konnte er sein Leistungsniveau abrufen. Am Ende qualifizierte er sich knapp für das Feld der besten 36 Athleten.

Die anderen deutschen Starter haderten vor allem mit viel Pech beim Schießen. Besonders frustrierend lief das Combined für Sandten und den Deutschen Meister Dogue. Bei beiden reagierte gleich mehrmals das Ziel nicht auf die abgegebenen Laser-Schüsse. Die technischen Probleme – verbunden mit dem Ausweichen auf Ersatz-Schießstände – verhinderten die Chance auf den Einzug ins Finale. Zuvor hatte sich Sandten über die 200-Meter-Schwimmdistanz mit einer Zeit von 2:03,68 Minuten in sehr guter Form präsentiert. Mit 13 Siegen in 29 Kämpfen blieb er allerdings im Fechten etwas unter den Erwartungen. Für Dogue war nach 16 Siegen (218p) im Fechten und einer guten Vorstellungen im Schwimmen (2:07,74min) eine Teilnahme am Finale am Freitag ebenfalls in Reichweite gewesen.

Christian Zillekens scheiterte in seiner Gruppe nur um wenige Punkte. Vor allem im Fechten hatte er zuvor keine Scheu vor großen Namen gezeigt und mit 18 Siegen (234 Punkten) und der fünftbesten Leistung in seiner Gruppe überzeugt. Im Schwimmen hatte er den Rückstand in Grenzen halten können (2:08,76 Minuten). Zu viele Fehlschüsse verhinderten dann aber ein besseres Ergebnis.

Alle Ergebnisse unter http://www.pentathlon.org/events/results/?id=135