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Junioren-WM: Deutsches Team nah dran an Weltspitze

Auch ohne Edelmetall hat die deutsche Mannschaft bei der Junioren-WM in Drzonków gute Ergebnisse erzielt. Rebecca Langrehr wurde Siebte im Einzel, auch Pele Uibel und Jan Kauffmann platzierten sich in den Top 15.

Nach Platz 4 bei der EM nun Rang 7 bei der WM: Ein starkes Resultat, aber ein bisschen haderte Rebecca Langrehr mit der vermeintlich verpassten Einzelmedaille. Die 21-jährige amtierende Weltmeisterin in der Mixed-Staffel hatten in diesem Jahr vor tollen Ergebnissen im Weltcup für Furore gesorgt und wollte ihr letztes Juniorenjahr krönen.

Nach dem Sieg in ihrem Halbfinale war Langrehr hochmotiviert in die Platzierungsrunde im Fechten gegangen. Statt dem erhofften Vorsprung auf die Konkurrenz, fand sich die Berlinerin in ihrer Paradedisziplin aber nur auf dem neunten Rang (19 Siege) wieder. Auch im Schwimmen kam Langrehr nicht ganz an zuvor gezeigte Leistungen (2:23,51min) heran, bewies dann allerdings Kampfgeist. Durch den drittbesten Ritt des ganzen Feldes (293 Punkte) und einer guten Vorstellung im Laser-Run verbesserte sie sich auf den siebten Rang.

Ebensfalls als viertbester Europas angereist hatte sich Pele Uibel etwas mehr als den 13. Rang versprochen. Hierfür fehlten leider ein paar Siege auf der Planche (18/16), da er im Schwimmen erwartungsgemäß Boden auf die Konkurrenz verlor (2:14,43 Minuten) und auch im Reiten zwei Abwürfe hinnehmen musste. Dem erst 18-Jährigen, der zu den Besten in seinem Jahrgang gehört, werden sich aber in den kommenden Jahren noch genug Chancen bieten

Direkt hinter Uibel kam Jan Kauffmann ins Ziel, der mit Platz 14 seinen Aufwärtstrend bestätigte. Der EM-Siebte überzeugte vor allem im Schwimmen, wo er mit einer Zeit von 2:05,28 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Mit einem besseren Ritt (258 Punkte) wäre am Ende möglicherweise noch ein besseres Resultat möglich gewesen.

Annabell Gaszikowski und Anastasia Einsiedler belegten in ihrem ersten Junioren-WM-Finale die Ränge 29 und 33 und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen. Carlotta Walser sowie Marc Spletzer und Alexander Netz bei den Jungs hatten den Einzug in das Finale verpasst.

Die Frauen- und die Mixed-Staffel belegten jeweils den achten Rang. Während Langrehr und Walser ihre eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnten, durften Gaszikowski und Netz bei ihrem Debüt mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Bei den Männern waren Uibel und Kauffmann nicht über den 10. Rang hinausgekommen.

Ergebnisse

Einzel Frauen: 1. Adelina Ibatullina (Russland) 1348 Punkte; 2. Kerenza Bryson (Großbritannien) 1335 Punkte; 3. Luca Barta (Ungarn) 1317 Punkte … 7. Rebecca Langehr (TSV Spandau 1860) 1291 Punkte … 29. Annabell Gaszikowski (OSC Potsdam) 1124 Punkte … 33. Anastasia Einsiedler (SCC Berlin) 872 Punkte [ausgeschieden im Halbfinale: Carlotta Walser (SCC Berlin)]

Einzel Männer: 1. Jean-Baptiste Mourcia (Frankreich) 1454 Punkte; 2. Ahmed Elgendy (Ägypten) 1447 Punkte; 3. Lukasz Gutkowski (Polen) 1440 Punkte … 13. Pele Uibel (Wasserfreunden Spandau 04) 1392 Punkte; 14. Jan Kauffmann (SCC Berlin) 1387 Punkte [ausgeschieden im Halbfinale: Marc Spletzer & Alexander Netz]

Männer-Staffel: 1. Ägypten, 1483 Punkte; 2. Polen, 1474 Punkte; 3. Frankreich, 1464 Punkte … 10. Uibel/Kauffmann, 1365 Punkte.

Frauen-Staffel: 1. Russland, 1365 Punkte; 2. Großbritannien, 1354 Punkte; 3. Tschechien, 1348 Punkte … 8. Langrehr/Walser, 1270 Punkte.

Mixed-Staffel: 1. Ägypten, 1433 Punkte; 2. Russland, 1421 Punkte; 3. Großbritannien, 1403 Punkte … 8. Gaszikowski/Netz, 1301 Punkte.

Alle Ergebnisse

(Foto: UIPM\Krzysztof Kuruc)