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Frauen-Staffel verpasst erhoffte Medaille, Männer erreichen Top-10

Nach dem Ende des Wettkampfes überwog die Enttäuschung: Im Kampf um Medaillen in der Frauen-Staffel ging das deutsche Team um Lena Schöneborn (Bonn), Annika Schleu (Berlin) und Janine Kohlmann (Potsdam) am Ende leer aus und musste sich mit Platz 6 (5128 Punkte) zufriedengeben.

Dabei war das Trio vielversprechend in den Wettbewerb gestartet und hatte das Fechten mit 952 Punkte und der zwischenzeitlichen Führung hinter sich gebracht. Auch im Schwimmen konnte man mit einer Zeit von 3:11,20min und der sechstbesten Zeit zufrieden sein. Im Reiten, bei dem viele Teams bei großer Hitze Probleme hatten, musste die deutsche Staffel insgesamt fünf Abwürfe und 200 Strafpunkte hinnehmen, hatte aber vor dem Combined mit einem vierten Zwischenrang noch Tuchfühlung nach ganz vorne.

Nach gutem Auftakt durch Schleu verlor Kohlmann im zweiten Schießen leider viel Zeit. Schlussläuferin Schöneborn konnte den Rückstand auf die Medaillenränge nicht mehr wettmachen. Diese belegten die Weltmeisterinnen aus der Ukraine deutlich vor Ungarn und Russland.

„Die Medaille war in greifbarer Nähe, jetzt ist die Enttäuschung natürlich groß. Auch ohne Edelmetall bei dieser WM hat sich das Frauen-Team aber gut präsentiert, nach ganz vorne fehlte vielleicht manchmal auch etwas Glück“, äußerte sich Bundestrainerin Kim Raisner.

Männer in den Top-10

Zum Abschluss der WM erreichte die deutsche Männer-Staffel den neunten Platz (5872p). Das junge Team um Stefan Köllner, Fabian Liebig (beide Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin) zeigte einen guten Wettkampf im Duell mit den besten Mannschaften der Welt. Hervorheben sind vor allem die viertbeste Leistung im abschließenden Combined sowie eine konzentrierte Vorstellung in zwei äußerst selektiven Reitdurchgängen.

Erwartungsgemäß machten andere Staffeln die Entscheidung unter sich aus: Gold ging an das ungarische Trio, die die Konkurrenz aus China und Russland hinter sich lassen konnte. Die vor dem Combined deutlich führende Mannschaft aus der Ukraine musste sich am Ende mit Rang vier begnügen.

Alle Ergebnisse unter www.pentathlon.org.