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Schöneborn, Schleu & Kohlmann im Finale / Starkes Sandten-Debüt

Drei der vier gestarteten deutschen Frauen gelang beim Weltcup-Auftakt in Sarasota (USA) der Sprung in das Finale im Freitag. In gewohnt souveräner Manier konnte sich Lena Schöneborn (Bonn) als Zweite in Gruppe B (956p) qualifizieren. Die 28-Jährige zeigte dabei die beste Fechtleistung im Feld (21 Siege/7 Niederlagen). Insbesondere im Schießen sei aber noch Luft nach oben, äußerte die amtierende Europameisterin im Anschluss.

In der gleichen Gruppe überzeugte Annika Schleu (Berlin) mit Rang fünf (942p). Trotz leichter Erkältung ließ sie im Combined nach einer starken Leistung (Platz 2) zahlreiche Konkurrentinnen hinter sich. Nach einer Aufholjagd reichte Janine Kohlmann (Potsdam) in Gruppe A Platz 12 (909p) ebenfalls zum Weiterkommen, sie qualifizierte sich hauchdünn für den Finalwettkampf. Ronja Döring fehlten als 14. im gleichen Halbfinale (906p) nur vier Sekunden in das Feld der besten 36 Athletinnen. Überraschend ausgeschieden ist auch Oktawia Nowacka, Weltranglistendritte und Siegerin des letztjährigen Weltcup-Finales an gleicher Stelle, die Polin belegte nach einem schwachen Fechtdurchgang nur den 13. Rang in Gruppe B.

Bei den Männern sorgte Matthias Sandten für eine Überraschung. In seinem ersten Weltcup zog der amtierende Deutsche Meister nach einer ausgeglichenen Leistung in das Finale am Samstag ein (1094p). Nach dem Schwimmen startete der Bonner durchwachsen in das Fechten, schob sich aber mit einer beeindruckenden Siegesserie und einer starken Vorstellung im Combined auf Rang fünf in Gruppe C.

Für Patrick Dogue, Stefan Köllner und Christian Zillekens war in ihren Halbfinals Endstation. Trotz guter Teilleistungen konnten sich die drei Athleten aus Potsdam nicht unter die besten Acht ihres Halbfinals oder über die Wertung der weiteren Punktbesten schieben. Dogue und Köllner belegten in Gruppe A die Ränge 14 (1044p) und 16 (1026p), der 19-jährige Jugend-Weltmeister von 2013 Zillekens wurde in Gruppe B 16. (1022p). Die Segel streichen musste völlig unerwartet auch der aktuelle Welt- und Europameister Aleksander Lesun (Russland), der im Combined im Klassement weit zurückfiel.

Alle Ergebnisse unter http://www.pentathlon.org/calendar/results/?id=123