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Erfolgsserie in Ungarn reißt: Deutsche verpassen Top 10

Die deutsche Bilanz der Wettkämpfe auf ungarischem Boden aus dem vergangenen Jahr las sich hervorragend: zwei Titel bei den Europameisterschaften in Székesfehérvár und ein Podiumsplatz durch Lena Schöneborn (Bonn) beim Weltcup in Budapest. An diese Erfolge konnte das achtköpfige deutsche Team beim Weltcup in Kecskemét (30. April bis 3. Mai) leider nicht anknüpfen. Für die besten Resultate sorgten Lena Schöneborn und Janine Kohlmann (Potsdam) auf den Rängen 18 und 19 sowie Fabian Liebig und Patrick Dogue (beide Potsdam) als 21. und 25.

Schöneborn, Doppel-Europameisterin des vergangenen Jahres, hatte sich als Vierte ihrer Qualifikationsgruppe souverän qualifiziert, verlor aber im Finale ungewohnt viele ihrer Duelle (17 Siege bei 18 Niederlagen) auf der Planche. Nach zuletzt krankheitsbedingter Pause merkte man ihr im Schwimmen und auf der Laufstrecke den Trainingsrückstand noch etwas an. Janine Kohlmann zeigte nach durchwachsenen Vorstellungen im Fechten (16/19) und über die Schwimmstrecke (2:21min) Kampfgeist: Nur ein Abwurf im Reiten und eine gute Schießleistung im Combined sicherten am Ende immerhin ein Top-20-Resultat beim Sieg der Lokalmatadorin Zsófia Földházi. Die Berlinerinnen Annika Schleu und Alexandra Bettinelli waren am Donnerstag in ihren Halbfinals gescheitert.

Männer-Duo platziert sich ebenfalls im Mittelfeld

Auch bei den Männern hatte ein Duo den Einzug in das Feld der besten 36 Athleten geschafft. Der 20-Jährige Fabian Liebig schloss nach nervösem Beginn das Fechten noch mit einer positiven Bilanz (18/17) ab. Zuvor hatte er im Schwimmen, das in Ungarn ausnahmsweise am Beginn des Wettkampftages auf dem Programm stand, mit einer Zeit von 2:08 Minuten sein Leistungsniveau abrufen können. Ein besseres Endresultat verhinderten die 28 Strafpunkte, die der Potsdamer im Reiten hinnehmen musste, wenngleich er im Combined einige Konkurrenten überholen konnte.

In seinem ersten Finalwettkampf in diesem Jahr erwischte Patrick Dogue nicht seinen besten Tag. Vor allem im Fechten (12/22), aber auch im Reiten (273p) blieb er unter seinen Möglichkeiten, zeigte aber im Combined mit der sechstbesten Zeit eine tolle Moral. Seinen ersten Weltcup-Sieg feierte der Franzose Valentin Belaud. Zuschauen mussten am Sonntag Matthias Sandten (Bonn) und Stefan Köllner (Potsdam), die die Qualifikation knapp verpasst hatten.

Für das Weltcup-Finale vom 12. bis 14. Juni in Minsk (Weißrussland) haben sich damit qualifiziert: Lena Schöneborn, Janine Kohlmann, Annika Schleu.

Der Fokus richtet sich nun auf die Internationalen Deutschen Meisterschaften, die am 16./17. Mai in Berlin stattfinden werden. Nach diesem Wettkampf werden die Bundestrainer Kim Raisner und Christian Sandow die Kader für die ebenfalls in Berlin ausgetragenen Weltmeisterschaften (28. Juni bis 5. Juli) bekanntgeben.

Alle Ergebnisse unter www.pentathlon.org/events/results/?id=126.