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Benvenuto a Roma: Weltcup #3 in olympischem Ambiente

Schon traditionell hält mit dem Frühling auch der Weltcup im Modernen Fünfkampf Einzug in Europa: Nach hochklassigen Wettkämpfen in Sarasota (USA) und Kairo (Ägypten) liefern sich vom 8. bis 13. April die Vielseitigkeitssportlerinnen und –sportler nun spannende Duelle in Rom.

Die Weltcups in der italienischen Hauptstadt und wenige Wochen später im ungarischen Kecskemet bilden den Auftakt für die Saisonhöhepunkte, die ab Juni auf dem europäischen Kontinent stattfinden werden: das Saison-Finale in Minsk (Weißrussland) sowie die Welt- und Europameisterschaften in Berlin bzw. Bath (Großbritannien), wo es für die Athletinnen und Athleten bereits um heiß begehrte Fixplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 geht.

Wettkämpfe im Schatten des Olympiastadions
Die Erinnerungen an die Weltmeisterschaften, die vor drei Jahren in Rom Station machen, sind noch nicht verblasst. Damals sorgte vor allem die deutsche Frauen-Staffel um Lena Schöneborn, Annika Schleu und Janine Kohlmann mit dem Titel für einen „goldenen Moment“. Dazu verbuchte die das deutsche Team mit den Rängen fünf und vier für Schöneborn und Stefan Köllner starke Platzierungen in den Einzel-Konkurrenzen.

Fanden die Wettbewerbe damals etwas abgelegen im nördlichen Teil der Metropole statt, so bietet nun der Sportstättenkomplex im „Foro Italico“ ein ganz besonderes Flair. Insbesondere das beeindruckende Olympiastadion von 1960 liefert eine großartige Kulisse für fünf Wettkampftage auf höchstem sportlichem Niveau.

Deutsche Youngster wollen wieder überraschen
Die deutsche Männermannschaft verzeichnete einen vielversprechenden Saisonstart, insbesondere die „jungen Wilden“ könnten bei den ersten beiden Weltcups überzeugen. Matthias Sandten (Bonn), der bei seinem Debüt in Sarasota mit einem 10. Platz überraschte, will in Rom erneut die Arrivierten herausfordern.

Marvin Dogue (Potsdam) konnte in Kairo mit der Finalteilnahme das gesteckte Ziel erfüllen. Vielleicht geht es nun noch etwas weiter nach vorne als Rang 31. Etwas mehr Erfahrung bringt sein Bruder Patrick Dogue (Potsdam) mit, der nach vielen Verletzungen an seine Erfolge von vor zwei Jahren, u. a. einem 19. Platz beim Weltcup in Rio de Janeiro, anknüpfen möchte.

Kohlmann führt Frauen-Team an
Die deutschen Hoffnungen bei den Frauen ruhen vor allem auf Janine Kohlmann. Die Potsdamerin ist an einem guten Tag immer für eine Top-10-Platzierung gut. Dies war Lena Schöneborn (Bonn) und Annika Schleu (Berlin), die in Rom nicht an den Start gehen, bereits zum Auftakt in Sarasota als Fünfte bzw. Achte gelungen.

Die 19-jährige Alexandra Bettinelli belegt aktuell den vierten Rang in der Junioren-Weltrangliste und gilt als große Hoffnung für die Zukunft. Die Berlinerin strebt wie zuletzt in Kairo den Einzug ins Finale an. Den Sprung in das Feld der besten 36 Athletinnen möchte auch Ronja Döring schaffen, nachdem sie in Sarasota denkbar knapp im Halbfinale gescheitert war.

Aktuelle Ergebnisse und News unter www.pentathlon.org und www.facebook.com/m5kampf.

Zeitplan:

8. April: Qualifikation der Frauen (mit Alexandra Bettinelli, Ronja Döring und Janine Kohlmann)

9. April: Qualifikation der Männer (mit Marvin Dogue, Patrick Dogue und Matthias Sandten)

10./11. April: Finale der Frauen/Finale der Männer

8:00 Uhr: Fechten (Ranking Round/Platzierungsrunde)

11:00 Uhr: Schwimmen

12:00 Uhr: Fechten (Bonusrunde)

14:30 Uhr: Reiten

16:30 Uhr: Combined

13. April: Mixed-Staffel (ohne deutsche Beteiligung)