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Nachwuchs-Splitter: Deutsche Meisterschaft Jugend A und Kadlec-Memorial

Spannende Wettkämpfe lieferten sich am vergangenen Wochenende (12./13. April) die A-Jugendlichen aus Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern bei den Deutschen Fünf- und Vierkampf-Meisterschaften. In Berlin wurde heiß um jeden Punkt gekämpft, da dieser Wettkampf auch als 2. Qualifikation für die Welt- und Europameisterschaften der Jugend A galt.

Bei den Mädchen und den Jungs sicherten sich Anna Matthes (Potsdam) und Max Polaski (Berlin) je zwei Meistertitel. Beide konnten sich über eine Fünfkampftasche der Nationalmannschaft, gesponsert von der DKB, freuen.  Das Podium komplettierten als Zweite und Dritte im Fünfkampf Pia Bukow und Elisabeth Mainz, in der Wertung nach vier Disziplinen ohne Reiten vervollständigten Mainz und Rebecca Langrehr (alle Berlin) das Podium.

Fest in Berliner Hand war das Siegertreppchen bei den Jungs, auf dem sich Gero Baltschukat und Henry Gebauer (jeweils im Vier- und Fünfkampf) über die Ränge zwei und drei freuen durften.  Alle Konkurrenzen erlebten spannende Endspurts mit Positionskämpfen bis zur Ziellinie. Am Ende standen viele neue Bestleistungen zu Buche. Ein besonderer Dank geht an den Berliner Landesverband, der kurzfristig bei der Organisation eingesprungen ist.

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Der deutsche Junioren-Nachwuchs maß sich zeitgleich in Prag beim Milan Kadlec Memorial junior international mit einer starken internationalen Konkurrenz aus 12 Nationen. Für die besten Ergebnisse aus DVMF-Sicht sorgten Deborah Schöneborn (Bonn) und Christian Zillekens (Potsdam) als Vierte bzw. Fünfter.

Für die Juniorinnen stand beim letzten Qualifikationswettkampf vor der WM im Mai viel auf dem Spiel. Schöneborn legte die Grundlage für ihr Resultat mit der zweitbesten Fechtleistung. Alexandra Bettinelli (Berlin) rangierte sich knapp dahinter als Gesamt-Fünfte ein, Pia Adermann (Potsdam) wurde 9. Rabea Schöneborn (Bonn) und Isabella Marchl (Potsdam) mussten im Reiten nach vier Verweigerungen null Punkte hinnehmen und belegten im Gesamtklassement die Plätze 23 und 25.

Bundestrainerin Kim Raisner, die das Frauen-Team in Prag betreute, zog abschließend Bilanz: „Unsere Juniorinnen haben sich in Prag gut geschlagen. Bei der WM in Drzonkow werden Deborah Schöneborn, Alexandra Bettinelli und Pia Adermann an den Start gehen.“

Gut präsentierten sich auch die männlichen Pendants, für die das Memorial zugleich die erste Qualifikationshürde für die Junioren-WM war: Zillekens überzeugte in einem ausgeglichenen Wettkampf vor allem mit einer neuen Bestzeit im Schwimmen (2:04,96 min auf 25m-Bahn). Marvin Dogue arbeitete sich durch die zweitbeste Combinedzeit noch auf Rang acht vor. Fabian Liebig (beide Potsdam) wurde 11., zwei Plätze vor dem Deutschen Meister von 2012, Matthias Sandten (Bonn). Verzichten musste der Bundestrainer Junioren Iri Zlatanov auf Gerrit Günther und Leon Schwiekendick (beide Berlin), die sich zuvor krank bzw. verletzt abgemeldet hatten.