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IDM Laser-Run: Der erste Schritt zurück ins Wettkampfgeschehen

Fast fünf Monate musste der Wettkampfbetrieb im Modernen Fünfkampf ruhen. Umso größer ist die Vorfreude auf die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Laser-Run am 1. August in Nürnberg. Wir blicken voraus auf die ersten Titelkämpfe unter Corona-Bedingungen.

Man merkt Thomas Hierl an, dass anstrengende Wochen hinter ihm liegen. Die Corona-Krise hatte viele Umplanungen und unzählige Gespräche nötig gemacht, bis die Internationalen Deutschen Laser-Run-Meisterschaften in Nürnberg tatsächlich für den 1. August ausgeschrieben werden konnten. Trotz des großen Aufwandes ist der Wettkampfmanager Laser-Run des DVMF zufrieden: „Es war sicher mehr Arbeit als gedacht. Aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt und wir freuen uns schon jetzt über eine hohe Resonanz. Jetzt hoffen wir, dass alles wie geplant über die Bühne gehen kann“, so Hierl, der auch als Vizepräsident im bayerischen Verband tätig ist.

Früh hatte sich abgezeichnet, dass der eigentlich geplante Termin am 4. Juli nicht zu halten war. Immerhin machten die Lockerungsmaßnahmen der Landesregierung eine Austragung unter Auflagen noch im Sommer möglich. Und so erarbeiten die Ausrichter des TSV Katzwang verschiedene Konzepte, wie ein Laser-Run-Wettkampf kontaktfrei bzw. nahezu kontaktfrei ausgetragen werden kann. Zwischenzeitlich war dabei sogar eine Austragung im Max-Morlock-Stadion diskutiert, aber dann aufgrund zu hoher Kosten verworfen worden.

Letztlich erteilte das städtische Sportamt die Genehmigung für die Austragung der Titelkämpfe in der Sportanlage der Bertolt-Brecht-Schule. „Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem SportService Nürnberg lief hervorragend. Es war insgesamt ein gutes Teamplay zwischen allen Akteuren. Die Gesundheit aller Beteiligten ist für uns das Wichtigste“, so Hierl. Hinweise zur Corona-konformen Nutzung der Laufbahnen gab es auch vom bayerischen Landessportverband und vom Leichtathletik-Verband.

Eine Woche vor den Meisterschaften sind bereits über 100 Meldungen eingegangen, darunter neben deutschen auch einige internationale Starterinnen und Starter. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen liegen die Zahlen in den Einzeln sogar leicht über dem Niveau des Vorjahres, als die Titelkämpfe ihre Premiere feierten. Der Laser-Run, Teildisziplin des Modernen Fünfkampfes (Laufen und Laser-Schießen), hat sich mittlerweile zu einem attraktiven und beliebten Format mit eigener nationaler Wettkampf-Serie entwickelt.

Gewertet wird in unterschiedlichen Altersklassen (U9 bis Masters 60+) im Einzel und in der Mixed-Staffel, jeweils in einer Elite und einer Offenen Kategorie.  Dafür müssen bis zu vier Laufrunden à 800 Meter und vier Schießserien à fünf Schüsse absolviert werden. Die Finalläufe werden mit maximal zwölf Starterinnen und Startern ausgetragen.

Auch wenn aufgrund der derzeitigen Situation keine Zuschauer zulässig sind, freut sich das gesamte Orga-Team des TSV Katzwang auf stimmungsvolle und hochklassige Wettkämpfe.

Alle Informationen zu den 2. Internationalen Deutschen Laser-Run-Meisterschaften unter https://www.dvmf.de/event/deutsche-laser-run-meisterschaften-nuernberg.

Foto: Thomas Hierl