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Winterpentathlon Davos – Ernst Burn Memorial

Nach mehrjähriger Pause fand vom 4. bis 7. Februar 2016 wieder ein Winterfünfkampf in der Schweiz statt. Markus Hostetler, selbst aktiver Pentathlet und Skilehrer in Davos, hatte die Initiative ergriffen und die Mühen der aufwändigen Vorbereitung auf sich genommen. Ihm zur Seite standen Max Hänni, der die Auswertung bewerkstelligte und Jaqueline Schneider, die sich um das Wettkampfbüro kümmerte.

Mit Unterstützung des Tourismusverbandes Klosters-Davos konnte die Zivilschutzanlage in Davos als Unterkunft genutzt werden. Eine Tatsache, welche nicht nur die Kosten auf ein erträgliches Maß senkte, sondern diesen Wettkampf für die rund dreißig Athletinnen und Athleten aus acht Nationen zu einem besonderen Erlebnis werden ließ. Eine Besonderheit war auch, dass dieser Winterpentathlon nicht alleine für Masters ausgetragen wurde. Auch Schüler, Jugend und Aktive des Schweizer Kaders nahmen in einer offenen Wertung teil. Auf diese Weise konnten sich die Masters-Sportler mit den Aktiven messen, während die Nachwuchsfünfkämpfer Erfahrung sammeln durften. Eine gelungene Integration aller Altersgruppen.

Langlauf und Riesenslalom als Besonderheit des Winterpentathlons

Nachdem das Fechten am ersten Abend noch in der Sporthalle in Chur im Tal stattgefunden hatte, ging es noch in der Nacht durch einsetzenden starken Schneefall hinauf nach Davos auf 1500 Höhenmeter. Ein wahres Abenteuer der besonderen Art. Das Reiten am nächsten Morgen sollte eigentlich im Freien stattfinden, wurde jedoch, nachdem während der Nacht über ein Meter Neuschnee gefallen war, in die Halle verlegt. Pferden (durchwegs gute Springpferde) und Reitern machte der Schnee beim Abreiten draußen sichtlich Spaß. Unter der Aufsicht von Jaqueline Schneider ging dann mittags das Schießen reibungslos über die Bühne. Das Skilanglaufen in der freien Technik fand bei Dunkelheit in der Flutlichtloipe Davos statt. 4 Runden a 2,5 km mit jeweils einem kräftigen Anstieg, zusammen 10 km, mussten bewältigt werden. Die Besten absolvierten die schwierige Strecke unter 30 Minuten.

Die Abschlussdisziplin am folgenden Samstag bildete der Riesenslalom, den Markus Hostetler zusammen mit professionellen Helfern des Skigebietes Rinerhorn in zwei Durchgängen gesteckt hatte. Alle Teilnehmer bewältigten den Kurs mit Bravour und nutzten den wunderschönen Nachmittag zum freien Skifahren um sich abends zum Diner mit Siegerehrung zusammenzufinden. Insgesamt ein wunderschönes Event, wobei das Treffen und gesellschaftliche Zusammensein der Sportler mit Familien im Vordergrund stand. Die Wettkampfergebnisse rückten an diesem Abend in den Hintergrund.

(ep)